Blog, PADRINOS
Der hartnäckige Monsun
Hallo zusammen,
nach dem Sommer sind wir zurück und starten in das neue Schuljahr. Dieses Mal habe ich leider keine besonders guten Nachrichten, aber nichts, was sich nicht lösen ließe.
In Indien hat es sehr viel geregnet. Der Monsun war dieses Jahr besonders heftig, und leider ist Wasser in unser neues Haus eingedrungen, weil das Dach aus Beton besteht und Risse hatte. Als wir das bemerkten, informierten wir die Baufirma, die daraufhin kam, um den Schaden zu beheben. Wir dachten, die Reparatur würde ausreichen – aber leider war das nicht der Fall! Erneut drang Wasser in die Kinderzimmer ein. Wir waren sprachlos. Vor Oktober können wir diesen Mangel nicht richtig beheben, da laut Wettervorhersage der Regen vorerst nicht aufhören wird.
Nun ja, so ist die Situation. Gleichzeitig denke ich dann an all die armen Menschen in Nepal und sage mir: „Im Vergleich zu ihnen geht es uns wirklich sehr gut.“
Es ist das erste Mal, dass wir den Bau eines Hauses in Angriff genommen haben, und soweit ich verstanden habe, passieren bei einem Bauprojekt immer irgendwelche Dinge. Gerade fällt mir etwas ein, das mein Lehrer Pujya Rameshwarananda Giri Maharaj, der Gründer des Campus PHI in Extremadura, einmal zu mir gesagt hat: „Wenn du irgendwann jemanden auf der Straße siehst, der beim Telefonieren laut ins Handy schreit, kannst du dir sicher sein, dass er gerade irgendeine Baustelle zu Hause hat!“
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mit der Sache weitergeht.
Namasté
Christiane
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